Mythos Social Media – die Ästhetik der Täuschung

Mythos Social Media – die Ästhetik der Täuschung

Die Masterthesis im Master “Information und Kommunikation” an der Münster School of Design

Likes, Kommentare, die elektronische Bestätigung bekommen immer mehr Aufmerksamkeit. Soziale Rollen und Kreise bauen sich auf. Sie bilden Verbindungen und Konstrukte, codiert von Einsen und Nullen. Auf Grund der Integration in unsere alltägliche Routine sind soziale Netzwerke mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile passiert fast alles online. Vom Bestellen neuer Kleidungstücke über die Buchung des Sommerurlaubs bis zum Dating ist nun alles online möglich. Langeweile gibt es nicht mehr. Können wir nicht mehr ohne? Tun wir alles für die elektronische Bewunderung? Wie gehen wir mit den Netzwerken um? Welchen Stellenwert haben sie? Wie verhalten wir uns? Was posten, liken oder teilen wir? Warum nutzen wir eigentlich Social Media?

In einer Welt zwischen Selbstdarstellung und dem Vorwand Kontakt halten zu wollen wird hier der Blick auf den Mythos Social Media geworfen. Kann man dabei von einem Mythos sprechen? Wie sieht es wirklich aus? Ist Social Media nichts weiter als eine elektronische Blase, in der es nur um das Präsentieren und Nacheifern von Idealen und Wunschvorstellungen geht?

In meiner Masterarbeit habe ich mal die Sozialen Netzwerke im Bezug auf die Wahrnehmung untersucht. Angefangen mit einem Fragebogen, bei dem ich die Leute mal nach ihrem Verhalten auf den sozialen Netzwerken gefragt habe. In kürzester Zeit haben diesen über 1000 Leute beantwortet. Dieser wurde ausgewertet und mit ausgewählten Fragen aus der Jugendstellstudie 2015 verglichen. Gleichzeitig wurde die Frage untersucht, was genau sind soziale Netzwerke eigentlich und wie unterscheiden sie sich von anderen Medien, die wir kennen. Wie werde ich wahrgenommen und wie wirkt mein Handeln auf andere User.

Die zusammengetragenen Informationen wurden von mir in Infografiken und Editorialelementen illustriert und in ein entsprechendes Layout gesetzt. Herausgekommen ist ein 130 Seiten starkes Buch.

 

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Grafik, Illustration